
Liebe Gemeinde,
das Ende ist für mich persönlich einer der wichtigsten Momente des Gottesdienstes. Nämlich dann, wenn ich Euch den Segen Gottes zusprechen darf oder ihn selbst zugesprochen bekomme. Manche Dinge lernt man ja erst dann schätzen, wenn sie nicht mehr da sind. Nach der Schule war ich zwei Jahre im Ausland. Ich habe dort spannende und intensive Gottesdienste erlebt. Aber ein Segen, wie ich ihn von meiner Heimatgemeinde kannte, fehlte oft am Ende der Gottesdienste. Stattdessen gab es ein “Have a nice day”, “See you next week”. Sicherlich nett gemeint, aber qualitativ weit hinter einem Segen. Welchen Stellenwert der Segen Gottes hat, macht Jakob deutlich, als er am Ende eines langen Ringens bis in den Morgengrauen schließlich zu seinem Gegenüber sagt:
Ich lasse dich erst los, wenn du mich gesegnet hast.
— 1. Mose 32,27
Ohne den Segen gehe ich nicht!
Wann hast du zum letzten Mal jemanden gesegnet? Vielleicht dein Kind, dein Partner oder jemand aus der Gemeinde? Sonntag geht es im zweiten Teil unserer Predigtserie um die Fragen: “Warum segnen?” Und was gibt es schöneres, als eine Kindersegnung zu feiern? Ich freue mich drauf!
Gnade & Frieden,
Christoph Petersen
PS: Sowohl im Heimatgeber, den wir gemeinsam mit den Kindern starten, als auch im Türöffner-Gottesdienst geht es um das gleiche Thema in der Predigt ;-).
Sonntag: Türöffner- & Heimatgeber-Gottesdienst
Sonntag feiern wir wieder zwei verschiedene Gottesdienste mit unterschiedlichen Formaten. In beiden Gottesdiensten predigt Pastor Christoph Petersen zu der Frage: “Warum segnen?”. Der HEIMATGEBER beginnt wie gewohnt um 10:00 Uhr.
Um 17:00 Uhr findet dann der TÜRÖFFNER statt. Wie immer, gibt es ab 16:00 Uhr das Türöffner-Café. Also kommt gern schon vorher vorbei, genießt die tolle Atmosphäre und die Begegnungen in unserem schönen Foyer.